Die Gambling Regulatory Authority of Ireland und die dänische Glücksspielbehörde haben am 8. Juli 2026 eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die Aufsicht über grenzüberschreitende Glücksspielmärkte zu koordinieren. Die Vereinbarung schafft einen formellen Rahmen für den Austausch regulatorischer Praktiken und die Bewältigung von Compliance-Herausforderungen im digitalen Zeitalter.
Die Partnerschaft folgt einer kürzlich stattgefundenen Führungssitzung zwischen der geschäftsführenden Direktorin der GRAI, Anne Marie Caulfield, und dem Leiter der dänischen Behörde, Anders Dorph. Beide Beamten haben aktuelle Compliance-Hindernisse überprüft und sich darauf geeinigt, die regulatorischen Verfahren dort zu harmonisieren, wo dies möglich ist.
Die Behörden wiesen darauf hin, dass koordiniertes europäisches Handeln erforderlich ist, um die Risiken im Zusammenhang mit Online-Glücksspielplattformen zu bewältigen.
Regulatorische Angleichung und europäische Zusammenarbeit
Caulfield erklärte, die Absichtserklärung sei ein wichtiger Schritt für Regulierungsbehörden, die vernetzte Märkte verwalten. Sie beschrieb die Vereinbarung als „einen weiteren wichtigen Meilenstein bei der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Regulierungsbehörden, die in eng miteinander verbundenen Märkten tätig sind“.
Der anhaltende Dialog zwischen Irland und Dänemark wird die Effizienz der Aufsicht verbessern und breitere Bemühungen zur Aufbau von Beziehungen mit europäischen Regulierungsbehörden unterstützen.
Die Ankündigung der Absichtserklärung fällt mit der ersten Phase des GRAI-Lizenzprogramms zusammen, das kürzlich mit der Vergabe von Fernwettgenehmigungen begonnen hat. Die Lizenzierung für Wettgeschäfte vor Ort ist für später in diesem Jahr geplant. Anträge auf Spiel-, Lotterie-, B2B-, gemeinnützige und wohltätige Lizenzen werden 2027 und 2028 eröffnet.
Die Ankündigung wurde von Jonny Whitfield berichtet.